Tischkunst im 18. jahrhundert: ein frühstück zu zweit
Das Genießen von heißen Getränken wie Tee, Kaffee und Schokolade wurde in den bürgerlichen Kreisen des 18. Jahrhunderts sehr beliebt und stellte oft einen besonderen Moment im häuslichen Leben dar. Um dieses Ritual herum entwickelten sich sogenannte „Déjeuner“-Services: Dabei handelte es sich um ein Porzellanservice, bestehend aus einem zu den Gefäßen passenden Tablett für eine oder zwei Personen, daher auch die Bezeichnungen „égoïste“ (Egoist) und „tête à tête“ (Zweiergespann).