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Japonismus und Jugendstil

Vom 17. April bis zum 27. September 2026 findet im Grand Curtius die Ausstellung „Japonismus und Jugendstil” statt, die im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der Cristalleries du Val Saint-Lambert (1826-2026) organisiert wird. Zu sehen sind rund 150 Werke, die die Ästhetik und Techniken widerspiegeln, die Val Saint-Lambert während seiner Blütezeit (1880 bis 1914) erprobt und entwickelt hat.

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An Leonies Tisch

Diese Ausstellung wird von einem Trio von Künstlerinnen aus Lüttich getragen, die sich zu diesem Anlass unter dem Namen Les Gaillardes zusammengeschlossen haben. Die Installation hat die Form eines großen gedeckten Tisches, um an den hundertsten Todestag von Léonie de Waha, einer bedeutenden Persönlichkeit der Lütticher Geschichte, zu erinnern. Zu entdecken in der Galerie vitrée vom 6. bis 30. März 2026.

Tischkunst im 18. jahrhundert: ein frühstück zu zweit

Das Genießen von heißen Getränken wie Tee, Kaffee und Schokolade wurde in den bürgerlichen Kreisen des 18. Jahrhunderts sehr beliebt und stellte oft einen besonderen Moment im häuslichen Leben dar. Um dieses Ritual herum entwickelten sich sogenannte „Déjeuner“-Services: Dabei handelte es sich um ein Porzellanservice, bestehend aus einem zu den Gefäßen passenden Tablett für eine oder zwei Personen, daher auch die Bezeichnungen „égoïste“ (Egoist) und „tête à tête“ (Zweiergespann).

Der Maler und die Dichterin

Entdecken Sie das Objekt des Monats November 2025. Renée Brock (1912–1980), eine Dichterin mit einem dichten und eindringlichen Stil, behandelte mutig feministische und intime Themen und leitete gleichzeitig einen Literaturkreis in Tilff. Ihre künstlerische Sensibilität stand im Dialog mit der des Malers Corneille, der bildlich das gleiche Verfahren anwandte und eine Sensibilität in der Intensität des Details fand.

Rossinis Stock

Entdecken Sie das Objekt des Monats für Oktober 2025. Dieser Gehstock, ein Geschenk des Bildhauers James Pradier an seinen Freund Gioachino Rossini, ist ein Symbol für Eleganz und Raffinesse und spiegelt das Talent von Pradier (1790–1852) wider, der im 19. Jahrhundert für seine kostbaren und filigranen Kreationen berühmt war.